Über NeuFokus

Über NeuFokus: Elektronik und IoT aus Salmtal

Über NeuFokus

Wer hinter NeuFokus steht

NeuFokus ist mein Einzelunternehmen, Sitz ist Vor den Gruben 46 in 54528 Salmtal, zwischen Wittlich und Bernkastel-Kues. Ich entwickle Technik für Aufgaben, für die es keine passende Standardlösung gibt.

Eine Steuerung für eine Sondermaschine, eine Messstelle an einem Behälter, eine Auswertung, die Betriebsdaten lesbar macht. Wer bei NeuFokus anfragt, spricht mit der Person, die anschließend die Schaltung zeichnet, die Firmware schreibt und die Anlage in Betrieb nimmt. Dazwischen liegt keine Projektleitung und keine Weitergabe an einen Subunternehmer.

Matthias Neumann, Inhaber von NeuFokus, an seinem Arbeitsplatz
Eine Person. von der ersten Skizze bis zur Inbetriebnahme Das hält die Wege kurz und die Verantwortung eindeutig. Es bedeutet aber auch keine Rufbereitschaft rund um die Uhr, sondern Erreichbarkeit montags bis samstags von 8:00 bis 18:00 Uhr.
01

Hardware

Schaltungsdesign, Leiterplattenlayout in KiCad, Fertigung und Bestückung über einen externen Fertiger. Dazu Bring-up, Messtechnik und Fehleranalyse am eigenen Prüfplatz.

02

Firmware

Die Software direkt auf dem Gerät, für ESP32, ESP32-S3 und STM32, mit den üblichen Bussen und Schnittstellen von SPI und I²C über RS485 bis Ethernet, WLAN, BLE und LoRa.

03

Alles dahinter

Python, SQL, Datenbanken, n8n für automatisierte Abläufe, Anbindung von Sprachmodellen und Wissensabfrage auf eigenen Dokumenten, dazu Netzwerke, Fernwartung, Sicherung und datenschutzkonforme Architektur.

04

Anschluss an Bestehendes

Grundlagen im TIA-Portal für die Schnittstelle zu vorhandener Anlagentechnik. Neue Technik muss sich in das einfügen, was im Betrieb bereits läuft, nicht umgekehrt.

Lieber eine unbequeme Einschätzung im ersten Gespräch als eine Überraschung bei der Inbetriebnahme.

Viele Vorhaben scheitern an der Stelle zwischen Hardware und Software. Der Sensor liefert Werte, die niemand auswertet, oder die Auswertung verlangt Daten, die die Hardware nicht hergibt. Kommt beides aus einer Hand, fällt diese Stelle weg. Und wenn ein Vorhaben aus meiner Sicht nicht trägt, sage ich das, bevor Geld dafür ausgegeben wird.

Werdegang

Erst die Hand am Gerät, dann das System dahinter

Angefangen habe ich mit einer abgeschlossenen IHK-Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme. Das ist die Seite mit der Hand am Gerät: aufbauen, messen, Fehler eingrenzen, in Betrieb nehmen, Prüfprotokolle schreiben.

Wer selbst am Prüfplatz gestanden hat, entwirft Schaltungen anders, weil er weiß, wie eine Baugruppe später bestückt, geprüft und repariert wird. Darauf aufgebaut habe ich das duale Studium Internet of Things und Digitale Automation an der Hochschule Trier, Abschluss voraussichtlich Anfang 2027. Das Studium liefert die zweite Hälfte: Vernetzung, Datenhaltung, Softwarearchitektur und Automatisierung, also das, was aus einem Gerät ein System macht.

Dual heißt in diesem Fall: Ich studiere nicht neben der Praxis her, sondern in ihr. Was im Semester an Theorie kommt, liegt wenige Wochen später in einem laufenden Projekt auf dem Tisch. Dass der Abschluss noch aussteht, sage ich offen. Beurteilen Sie mich an den Projekten, die laufen.

Wie ein Auftrag abläuft

Schritt 1

Aufnahme vor Ort

Ich sehe mir die Anlage im laufenden Betrieb an, prüfe, was an Signalen und Anschlüssen vorhanden ist, und spreche mit den Leuten, die das Gerät später bedienen. Aus der Ferne lässt sich ein Betrieb beschreiben, aber selten verstehen.

Schritt 2

Konzept und Angebot

Mit Leistungsabgrenzung, also auch mit dem, was nicht dazugehört. Kann ich einen Aufwand nicht sicher einschätzen, steht das so im Angebot, statt eine Zahl zu raten.

Schritt 3

Entwicklung

Schaltung, Aufbau und Software. Erprobte Schaltungsteile, Layoutblöcke und Firmware-Module aus früheren Projekten kommen wieder zum Einsatz. Neu entwickelt wird das, was Ihre Aufgabe tatsächlich ausmacht.

Schritt 4

Inbetriebnahme und Betreuung

Inbetriebnahme im Betrieb, danach Betreuung laufend oder auf Abruf, je nachdem, wie kritisch die Anlage für Sie ist. Die Dokumentation liegt bei der Übergabe bereits vor.

Was ich bewusst nicht mache

Keine Arbeiten an 230 V oder 400 V, keine meisterpflichtigen Tätigkeiten. Ich arbeite auf der Kleinspannungsseite: Schutzkleinspannung, typisch 12 V oder 24 V Gleichspannung, dazu Batterie, Solar, Funk und Power over Ethernet. Netzseite, Absicherung und Anschluss des Netzteils übernimmt eine Elektrofachkraft, in der Regel Ihr Elektrofachbetrieb. Das ist keine Lücke, sondern die Aufteilung nach Qualifikation.

Keine zulassungspflichtige Sicherheitstechnik. Meine Systeme sind Assistenz- und Informationssysteme. Sie melden Zustände früh, ersetzen aber keine bauartzugelassene Sicherheitseinrichtung. Zertifizierungen habe ich keine, ein eigenes Prüflabor ebenfalls nicht. Ist eine Prüfung nötig, etwa zur elektromagnetischen Verträglichkeit, läuft sie über ein akkreditiertes Labor.

Und einen Hinweis auf den besseren Weg, wenn es ihn gibt. Löst ein Produkt von der Stange Ihre Aufgabe, ist eine klassische speicherprogrammierbare Steuerung die passendere Antwort oder bringt ein großer Systemhauspartner die besseren Voraussetzungen mit, sage ich das im Erstgespräch. Ein Projekt, das von Anfang an nicht passt, nützt Ihnen nichts und mir auch nicht.

Referenzen

Drei Projekte, kurz beschrieben

Kundennamen und Stückzahlen nenne ich nicht. Das gilt später genauso für Ihr Projekt.

In Serie

Steuerplatine für Duschräume auf Rastanlagen

Ansteuerung von Magnetventilen und Statusleuchten, RS485-Peripherie für abgesetzte Baugruppen und Ethernet-Anbindung an die übergeordnete Anlage. Komplette Kette von Schaltplan und Layout über Fertigung und Bestückung bis zur Prüfung vor der Auslieferung.

Im Einsatz

Assistent für Handwerksbetriebe

Sprachnachrichten von der Baustelle werden zu strukturierten Tagesberichten. Dazu Wissensabfrage auf den eigenen Dokumenten sowie Unterstützung bei Angeboten und Rechnungen. Datenhaltung datenschutzkonform.

Im Pilotbetrieb

Zutritts- und Belegungssystem für Sanitärräume

Eigene Produktentwicklung mit Steuerplatine und Auswertung. Läuft im Pilotbetrieb, weitere Standorte sind in Vorbereitung. Erfassung ohne Personenbezug.

Aus dem Studium

Einhand-EKG

Eigene Platine mit Verstärkerkette und Analog-Digital-Wandlung, Firmware-Entwicklung und wissenschaftliche Dokumentation. Kein Medizinprodukt, sondern ein Beleg dafür, wie weit die Messtechnik reicht.

Einsatzgebiet und Erreichbarkeit

Aufnahme vor Ort, Montagebegleitung und Inbetriebnahme übernehme ich im Umkreis von rund 200 km um Salmtal. Das deckt Mosel, Eifel und Hunsrück ab, dazu Trier, Wittlich, Bernkastel-Kues, Koblenz, das Saarland und Luxemburg. In diesem Radius ist ein Termin eine Anfahrt und kein Reisetag.

Fernwartung, Softwareprojekte und Auswertungen betreue ich im gesamten deutschsprachigen Raum. Erreichbar bin ich montags bis samstags von 8:00 bis 18:00 Uhr. Ob Ihr Vorhaben Termine vor Ort braucht, sage ich Ihnen nach dem Erstgespräch.

Worauf Sie sich verlassen können

Ehrlichkeit

Bei Machbarkeit und Aufwand

Teile, die ich vorher erproben muss, weise ich als eigenen Schritt aus, statt sie in eine Gesamtsumme zu verstecken.

Dokumentation

Die ein Dritter lesen kann

Schaltplan, Anschlussplan, Funktionsbeschreibung und eine kurze Anleitung für die Leute an der Anlage. Geschrieben während der Entwicklung, nicht hinterher.

Quelldaten

Gehen an Sie

Schaltplan, Layout, Stückliste, Fertigungsdaten und Quellcode. Damit kann ein anderer Entwickler oder Fertiger weiterarbeiten. Der Umfang der Rechte steht im Angebot.

Bauteile

Standard statt Exoten

Bauteile, die mehrere Hersteller führen und die in einigen Jahren voraussichtlich noch lieferbar sind. Wo ein Sonderbauteil unvermeidbar ist, steht in der Stückliste eine geprüfte Alternative.

Keine Abhängigkeit vom Dienstleister. Keine verschlossene Firmware, keine an meine Person gebundene Lizenz und keine Plattform, aus der Sie Ihre Daten nicht herausbekommen. Endet die Betreuung, läuft Ihre Anlage weiter.

FAQ

Fragen

Vor Ort ist ganze Deutschland möglich. Liegt Ihr Standort weiter weg, fragen Sie trotzdem an: Oft reicht ein Termin vor Ort.

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