Belegung

Zutritt

Reinigung

Auswertung

Belegungsmonitoring

Belegungs- und Auslastungssysteme

NeuFokus entwickelt Steuerungen, die Zutritt, Belegung und Reinigung in Sanitärräumen, Besprechungsräumen und auf Parkflächen erfassen. Gemessen wird mit Abstands- und Präsenzsensorik statt mit einer Kamera. Jede Nutzung bekommt einen Zeitstempel, keine Person bekommt ein Gesicht.

Ausgangslage

Zwischen Gefühl und Zahl

Sie ahnen, wann die Duschen voll sind und wann die Toiletten kippen. Belegen können Sie es nicht. Der Reinigungsplan läuft deshalb nach Uhrzeit statt nach Nutzung, gleichgültig ob dazwischen vierzig oder vierhundert Menschen da waren.

Das kostet auf zwei Seiten. In ruhigen Stunden wird gereinigt, was niemand benutzt hat. In Spitzenzeiten bleibt der Bereich zu lange ungereinigt, und der Ärger landet als Bewertung im Netz.

Reihe geschlossener Kabinentüren in einem gefliesten Sanitärbereich
Kein Bild. Erfasst wird Abstand, Präsenz und Türzustand Ein ToF-Sensor liefert eine Entfernung, ein Radarsensor eine Präsenzinformation, ein Reedkontakt ein Ereignis. Keiner dieser Werte lässt sich einer Person zuordnen. Damit entfällt die gesamte Diskussion über eine Videoüberwachung.
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Reinigung nach Uhrzeit

Gereinigt wird nach Plan, nicht nach Nutzung. Mal zu früh und umsonst, mal zu spät und dann sichtbar.

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Aussage gegen Aussage

Gegenüber dem Reinigungsdienstleister fehlt der Nachweis. Diskutiert wird über Eindrücke statt über Zeitstempel.

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Offen oder verschlossen

Offene Sanitärbereiche ziehen Vandalismus an, dauerhaft verschlossene kosten Personal am Tresen. Beides ist teuer.

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Im Kalender belegt, im Raum leer

Im Büro stellt sich dieselbe Frage anders. Besprechungsräume sind gebucht und stehen trotzdem die halbe Woche leer.

Die naheliegende Antwort heißt Kamera. In einem Sanitärbereich verbietet sie sich von selbst.

Betrieblich brauchen Sie ohnehin keine Bilder, sondern zwei Zustände: belegt oder frei, gereinigt oder nicht. Genau das liefern Abstands- und Präsenzsensoren, ohne dass eine Aufnahme entsteht. Damit fällt die Diskussion mit Datenschutzbeauftragtem und Betriebsrat nicht weg, aber sie wird deutlich kürzer.

Anwendungsfälle

Neun Situationen, und wie sie technisch gelöst werden

Die Bausteine sind überall dieselben. Was sich unterscheidet, ist die Frage, die beantwortet werden soll. Hier steht je Situation, welche Sensorik verbaut wird, was erfasst wird und was ausdrücklich nicht.

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Grundriss dreier Duschkabinen mit Terminal am Eingang und Statusleuchten
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Duschräume auf einer Rastanlage

Gäste lösen die Dusche am Terminal, die Steuerung gibt genau einen Raum frei und meldet ihn danach als zu reinigen. Wasser, Licht und Lüftung laufen nur während der Nutzung.

  • Freigabe über den potentialfreien Kontakt oder die Schnittstelle des vorhandenen Terminals, eine Kabine je Vorgang
  • Belegung ToF-Sensor an der Decke, ergänzt durch Reedkontakt an der Tür, damit ein abgestelltes Gepäckstück keine Kabine blockiert
  • Schaltausgänge Magnetventil, Licht und Lüfter in Kleinspannung oder potentialfrei, Ventillaufzeit wird mitgeschrieben
  • Auswertung Nutzungen je Stunde und Wochentag, daraus die Spitzen für Reinigung und Personalplanung
Einzelne Toilettentür mit Bezahlterminal und Statusleuchte
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Einzeltoilette mit Münz- oder Kartenfreigabe

Die Toilette bleibt verschlossen, bis das vorhandene Terminal freigibt. Erfasst werden Uhrzeit der Freigabe und Belegungsdauer, sonst nichts.

  • Anbindung potentialfreier Freigabekontakt des Terminals oder dessen Schnittstelle, kein Eingriff in die Zahlungsabwicklung
  • Belegung mmWave-Radar im Raum, weil es auch eine ruhende Person erkennt, an der ein reiner Bewegungsmelder scheitert
  • Anzeige Statusleuchte über der Tür mit frei, besetzt und Reinigung
  • Alarm Meldung bei Dauerbelegung über einer eingestellten Zeit, an Ihr Personal statt an eine Zentrale

Abgrenzung: NeuFokus wickelt keine Zahlungen ab und entwickelt kein Bezahlterminal. Kartendaten werden weder verarbeitet noch gespeichert.

Grundriss eines Sanitärgebäudes mit Kabinenreihe, Busleitung und Technikraum
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Sanitärgebäude auf einem Campingplatz

Viele Kabinen, ein Technikraum. Gäste sehen im Eingang, welche Duschen frei sind. Der Platzbetreiber erkennt Morgen- und Abendspitze und legt die Reinigung dazwischen.

  • Aufbau ein Kabinenmodul je Tür mit Sensoreingang, Taster und Statusleuchte, alle an einem RS485-Strang
  • Verkabelung ein Datenkabel je Strang statt eines je Sensor, typisch bis 32 Module und bis etwa 300 m Leitungslänge
  • Bus galvanisch getrennter Transceiver mit isolierter Versorgung, quittiertes Protokoll, gestörte Telegramme werden wiederholt
  • Anzeige Sammelanzeige im Eingangsbereich, zusätzlich eine Leuchte je Kabine
Duschreihe im Schnitt mit Codefeld an der Wand und Zeitfenstersymbol
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Vereinsheim mit Duschen für mehrere Mannschaften

Duschen werden über Codes freigegeben, die je Mannschaft und Trainingszeit gelten. Damit entsteht die Grundlage für die Umlage der Energiekosten, ohne einzelne Personen zu erfassen.

  • Freigabe Tastenfeld oder RFID-Karte, Codes mit Gültigkeit je Wochentag und Zeitfenster
  • Erfassung Ventillaufzeit und Nutzungsdauer je Gruppe, nicht je Person
  • Auswertung Warmwasserzeit je Mannschaft und Monat, als CSV für die Abrechnung im Verein
  • Nebenwirkung die Dusche läuft nicht mehr, weil jemand vergessen hat abzudrehen
Besprechungsraum im Schnitt mit Deckensensor und Ampel an der Tür
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Besprechungsräume in einem Bürogebäude

Ein Raum ist im Kalender belegt und tatsächlich leer. Ein Präsenzsensor an der Decke meldet, ob wirklich jemand da ist, und gibt die Buchung nach einer Wartezeit wieder frei.

  • Sensorik mmWave-Radar an der Decke, erkennt auch sitzende und ruhige Personen, kein Bild und keine Zählung einzelner Köpfe
  • Logik Kalendereintrag ohne Präsenz wird nach einstellbarer Frist freigegeben, Ampel an der Tür zeigt den Zustand
  • Anbindung an vorhandene Kalender- und Buchungssysteme über deren Schnittstelle
  • Auswertung tatsächliche Nutzung je Raumgröße über Wochen, damit sichtbar wird, welche Raumgrößen fehlen

Hinweis: Sobald Beschäftigte betroffen sind, greift die Mitbestimmung nach § 87 Absatz 1 Nummer 6 BetrVG. Die technische Beschreibung ist so aufgebaut, dass sie als Anlage zu einer Betriebsvereinbarung taugt.

Parkfläche von oben mit Zählpunkten an Ein- und Ausfahrt und Anzeigetafel
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Parkfläche mit Zufahrtszählung

An Ein- und Ausfahrt werden Fahrzeuge gezählt, daraus entsteht der Füllstand. Eine Anzeige nennt die freien Plätze, der Suchverkehr nimmt ab.

  • Zählpunkte Lichtschranke oder Radarsensor je Fahrtrichtung, Richtungserkennung über zwei versetzte Punkte
  • Erfasst wird ein Zählimpuls, kein Kennzeichen und kein Bild
  • Korrektur täglicher Nullabgleich in einer Zeit ohne Verkehr, sonst läuft jede reine Zählung über Wochen auseinander
  • Anzeige Tafel an der Zufahrt, zusätzlich Kennzahlen je Stunde und Wochentag im Dashboard
Freistehende öffentliche Toilettenanlage mit Zähler und Quittiertaster
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Öffentliche Toilette mit Reinigungsnachweis

Die Anlage zählt Nutzungen und meldet Reinigungsbedarf, sobald der Schwellwert erreicht ist. Kommt später eine Beschwerde, liegt ein Verlauf vor statt einer Erinnerung.

  • Zählung Türereignis plus Präsenz im Raum, damit ein bloßer Blick durch die Tür nicht als Nutzung zählt
  • Quittierung die Reinigungskraft bestätigt vor Ort mit Taster, Code oder Karte
  • Protokoll gespeichert werden Zeitpunkt, Raum und Zählerstand seit der letzten Reinigung
  • Nachweis Reinigungsintervall im Verhältnis zur Nutzung, als CSV für die Rechnungsprüfung
Umkleideraum im Schnitt mit Türkontakt und Präsenzsensor an der Decke
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Umkleiden und Sanitärbereich einer Sportanlage

Umkleiden werden zu Trainingszeiten freigegeben und außerhalb gesperrt, ohne dass ein Schlüsselbund herumgereicht wird. Nach dem Training meldet die Anlage, ob noch jemand im Bereich ist.

  • Zeitsteuerung Freigabe nach Belegungsplan, Sonderfreigabe über Code für Turniere und Gastvereine
  • Kontrolle Türkontakte und Präsenzsensoren, Meldung an den Platzwart bei offener Tür oder später Präsenz
  • Schaltausgänge Türöffner und Licht über potentialfreie Kontakte, die vorhandene Türtechnik bleibt unangetastet

Abgrenzung: Türen in Flucht- und Rettungswegen dürfen nur mit zugelassener Technik nach EltVTR beziehungsweise DIN EN 13637 verriegelt werden. Diese Technik liefert NeuFokus nicht, sie wird nur angesteuert.

Nassbereich im Schnitt mit Duschreihe, abgesetzten Sensoren und Sammelanzeige
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Duschen und Umkleiden in einem Freizeitbad

Hier schwankt alles mit Wetter und Ferien, und der Nassbereich verzeiht nichts. Die Steuerung sitzt im Technikraum, im Raum bleibt nur, was Reinigungsmittel und Strahlwasser aushält.

  • Aufbau abgesetzte Sensoren und robuste Taster, Gehäuse typisch in IP65 mit Kabelverschraubungen, Baugruppen mit Schutzlack
  • Erfassung Nutzungen je Kabine, zusätzlich Temperatur und Luftfeuchte, wo die Lüftung beurteilt werden soll
  • Anzeige freie Duschen im Eingangsbereich, das nimmt Druck aus den Stoßzeiten
  • Auswertung Stundenwerte für die Schichtplanung, Vergleich über Wochen und Ferienzeiten

Der Weg vom Sensor zur Auswertung

Im Raum

Sensorik und Anzeige

ToF-Sensor für den Abstand, mmWave-Radar für ruhende Personen, Reedkontakt an der Tür, Taster und Statusleuchte. Alles in Kleinspannung, alles ohne Bild.

Verteilung

Kabinenmodule am RS485-Bus

Je Tür ein Modul mit Sensoreingang, Taster und Leuchte. Alle Module hängen an einem Strang, galvanisch getrennt und mit quittiertem Protokoll.

Technikraum

Steuerung

Führt die Logik aus, vergibt Zeitstempel, schaltet Türöffner, Ventil, Licht und Lüftung über potentialfreie Kontakte und puffert bei Netzausfall.

Auswertung

Dashboard und Meldung

MQTT über TLS, PostgreSQL für die Ereignisse, Grafana für Belegung, Stundenprofil und Reinigungsintervalle, n8n für Störmeldung und Reinigungsauftrag.

Keine Sicherheitstechnik, und keine Verriegelung in Rettungswegen

Türen in Flucht- und Rettungswegen dürfen nur mit dafür zugelassener Technik elektrisch verriegelt werden. Maßgeblich ist die Richtlinie über elektrische Verriegelungssysteme von Türen in Rettungswegen, kurz EltVTR, die durch die europäische DIN EN 13637 abgelöst werden soll. Kernforderung: Ein Fehler darf die Freigabe der Tür weder verhindern noch verzögern. Diese Technik liefert NeuFokus nicht. Wo sie vorhanden und zugelassen ist, wird sie über potentialfreie Kontakte angesteuert, ohne in ihre Sicherheitsfunktion einzugreifen.

Das gesamte System ist ein Assistenz- und Informationssystem. Es schafft Transparenz und ersetzt weder eine zugelassene Sicherheitseinrichtung noch eine Brandmeldeanlage oder eine Fluchtwegsteuerung. Nutzen Beschäftigte die Sanitärräume, bleiben außerdem die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung und der ASR A4.1 maßgeblich, etwa zu wirksamer Lüftung, zur Reinigung nach Benutzungshäufigkeit und zu von innen verschließbaren Toilettenzellen. Ein Belegungssystem darf diese Anforderungen nicht unterlaufen.

Wo meine Arbeit endet, und warum das gut so ist

NeuFokus arbeitet ausschließlich auf der Kleinspannungsseite: Schutzkleinspannung mit typisch 24 V Gleichspannung oder Power over Ethernet. Im Raum liegt damit nur Kleinspannung, auch im Nassbereich.

Jede Arbeit am 230-V- oder 400-V-Netz übernimmt eine Elektrofachkraft, in der Regel Ihr Elektrofachbetrieb: Netzseite, Unterverteilung, Absicherung, der Anschluss des Hutschienennetzteils und jede Schaltung von Netzlasten. Für Sie heißt das: keine Abschaltung des Gebäudes, keine Berührung sicherheitsrelevanter Stromkreise und eine Lösung, die Ihre Fachkraft und Ihr Versicherer nachvollziehen können. Einen festen Partnerbetrieb gibt es nicht, auf Wunsch vermittle ich Ihnen einen aus der Region.

ABLAUF

Von der Aufnahme bis zum laufenden Betrieb

Vier Schritte in fester Reihenfolge. Der erste ist kostenlos, und im zweiten steht schriftlich, welche Daten überhaupt entstehen.

01 Aufnahme vor Ort

Ich sehe mir die Räume im laufenden Betrieb an: Türen, Kabinen, Elektrik, Netzwerk und die Wege der Reinigungskraft. Dabei legen Sie fest, was gezählt werden soll und was ausdrücklich nicht.

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02 Konzept und Datenkonzept

Sie erhalten Sensorpositionen, Anzeigekonzept, Schnittstellen und die Leistungsabgrenzung zu Ihrem Elektrofachbetrieb. Dazu die Liste der Datenfelder mit Löschfristen, damit Datenschutzbeauftragter und Betriebsrat damit arbeiten können.

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03 Aufbau und Inbetriebnahme

Auf erprobten Bausteinen entstehen Firmware, Bedienlogik und Auswertung für Ihren Standort. Bei der Inbetriebnahme wird jede Kabine einzeln abgeglichen, die Freigabe- und Reinigungslogik durchgetestet und das Personal vor Ort eingewiesen.

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04 Betreuung

Sie bekommen Schaltplan, Stückliste, Konfiguration, Firmware-Quellcode und Dokumentation. Danach entscheiden Sie zwischen laufender Betreuung und Unterstützung auf Abruf.

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