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Ihre Anwendungen, betrieben auf Servern in Deutschland

NeuFokus richtet Nextcloud, n8n, Wissensdatenbanken, Dashboards und Datenbanken ein und betreibt sie dauerhaft: Sicherheitsupdates, geprüfte Sicherungen, Überwachung und Zugriffsschutz. Kein Tarifbaukasten, ein fester Ansprechpartner.

Ausgangslage

Aufgesetzt hat es jemand, danach niemand mehr

Eine Nextcloud für die Dateiablage, n8n für wiederkehrende Abläufe, ein Dashboard für Messwerte. Eingerichtet hat das irgendwann jemand, der sich auskannte. Danach hat es niemand mehr angefasst.

Das fällt selten sofort auf. Es fällt auf, wenn die Version zwei Jahre alt ist und eine Schwachstelle bekannt wird. Wenn die Sicherung jede Nacht läuft, aber noch nie jemand etwas daraus zurückgeholt hat. Oder wenn der Kollege geht und das Administratorpasswort mitnimmt.

Technikraum mit einem NAS im Regal und ordentlich verlegter Netzwerkverkabelung
0 Tage läuft ein TLS-Zertifikat, dann muss es erneuert sein Let's Encrypt gibt Zertifikate mit einer Standardlaufzeit von 90 Tagen aus. Deshalb muss die Erneuerung automatisch laufen und überwacht werden. Betrieb heißt nicht, dass etwas einmal eingerichtet wurde, sondern dass regelmäßig etwas passiert.
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Zwei Jahre alte Version

Solange es läuft, rührt niemand daran. Bis eine Schwachstelle bekannt wird und der Versionssprung plötzlich über drei Hauptversionen geht.

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Die ungeprüfte Sicherung

Sie läuft jede Nacht und meldet grün. Ob sich daraus wirklich etwas zurückholen lässt, weiß man erst an dem Tag, an dem man es braucht.

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Das Passwort geht mit

Der Kollege, der es eingerichtet hat, verlässt den Betrieb. Zugänge, Konfiguration und das Wissen, wie alles zusammenhängt, gehen mit ihm.

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Unterlagen in einer US-Cloud

Europäischer Datenschutzausschuss und Datenschutzbeauftragter haben festgehalten, dass US-Behörden nach dem CLOUD Act Herausgabe verlangen können, unabhängig vom Speicherort.

Eine Sicherung, aus der noch nie jemand etwas zurückgeholt hat, ist keine Sicherung, sondern eine Hoffnung.

Der IT-Grundschutz des BSI verlangt im Baustein zum Datensicherungskonzept ausdrücklich Funktionstests und die Überprüfung der Wiederherstellbarkeit. Genau das wird hier eingeplant, statt sich auf grüne Häkchen zu verlassen. Dasselbe gilt für Updates, Zertifikate, Speicherplatz und Zugänge: Betrieb ist kein Zustand, sondern eine Tätigkeit.

Anwendungsfälle

Neun Fälle, und was dabei tatsächlich getan wird

Hier steht je Fall, was eingerichtet wird, was im laufenden Betrieb regelmäßig passiert und wo die Zuständigkeit endet. Kein Tarifbaukasten, sondern die Beschreibung der Arbeit.

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Wolke mit Pfeil zu einem Serverschrank, darüber ein einfacher Hausumriss
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Nextcloud als Ablösung eines US-Cloudspeichers

Angebote, Pläne und Fotos liegen bei einem US-Anbieter. Der Umzug auf einen Server in Deutschland ist weniger eine technische als eine organisatorische Aufgabe, denn Freigaben und Gewohnheiten ziehen mit um.

  • Aufbau Nextcloud unter AGPLv3 auf einem Server in einem deutschen Rechenzentrum, eigene Datenbank, eigener Speicherbereich
  • Übernahme Bestände werden übertragen und geprüft, Gruppen, Freigaben und Zwei-Faktor-Authentisierung eingerichtet
  • Sicherheitsnetz die alte Ablage bleibt bis zur Abnahme als Rückfallebene bestehen, umgeschaltet wird erst danach
  • Laufend Sicherheitsupdates, Speicherplatzüberwachung, Konten und Rechte nach Ihrer Vorgabe
Serverschrank mit einem Containerrahmen und drei verbundenen Knoten darin
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n8n-Instanz für die Abläufe eines Betriebs

Eingangsmails vorsortieren, Formularmeldungen weiterleiten, Messwerte in eine Benachrichtigung überführen. Wichtig ist hier weniger die Anwendung als das, was in ihr liegt.

  • Eigene Instanz mit eigener Datenbank, weil dort die Zugangsdaten zu allen angebundenen Drittsystemen liegen
  • Schlüssel die Zugangsdaten sind verschlüsselt abgelegt, der Schlüssel gehört dem Betrieb
  • Lizenz ehrlich die Sustainable Use License erlaubt den Eigenbetrieb für eigene Geschäftszwecke. Eine von der Open Source Initiative anerkannte Lizenz ist sie nicht, n8n selbst nennt das Modell fair-code
  • Abgrenzung der Bau der Abläufe selbst gehört zur Prozessautomatisierung, hier geht es um deren Betrieb
Dokumentstapel in einem Rahmen mit leerem Suchfeld und Lupe
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Interne Wissensdatenbank für das Team

Arbeitsanweisungen, Prüfprotokolle und Checklisten liegen verteilt auf Laufwerken und in Postfächern. Eine Wissensdatenbank bündelt das an einer Stelle, mit Suche, Versionsstand und Rechten je Abteilung.

  • Betrieb Einrichtung, Rechte je Abteilung, Sicherung und Updates liegen bei NeuFokus
  • Inhalte pflegt Ihr Team, denn eine Wissensdatenbank, die ein Dienstleister füllt, veraltet schneller als sie wächst
  • Erweiterung soll später in Klartext gefragt statt gesucht werden, baut ein Wissensassistent genau auf diesem Bestand auf
Monitor mit einer Trendkurve und zwei Balken ohne Achsenbeschriftung
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Dashboard mit Messwerten aus einer Überwachungslösung

Aus einem Überwachungsprojekt kommen laufend Füllstände, Temperaturen und Laufzeiten. Der eigentliche Wert entsteht erst über die Jahre, und genau deshalb braucht es jemanden, der die Datenreihen erhält.

  • Ablage Zeitreihendatenbank mit festgelegter Aufbewahrung, Verdichtung älterer Werte statt Löschen
  • Darstellung Grafana mit getrennten Ansichten, ausgewählte Ansichten lassen sich für die Betriebsleitung freigeben
  • Erhalt Sicherung der Datenreihen und Versionspflege, damit ein Update nicht Jahre an Messwerten kostet
  • Herkunft die Messwerte selbst kommen aus der jeweiligen Überwachungslösung, hier geht es um deren Betrieb
Datenbankzylinder mit Verbindungslinien zu zwei kleinen Anwendungsrechtecken
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Datenbank für eine Fachanwendung

Eine Branchensoftware oder eine eigene Anwendung braucht eine ordentlich betriebene Datenbank. Der Unterschied zwischen ordentlich und irgendwie zeigt sich erst beim ersten Wiederherstellungsfall.

  • Aufbau PostgreSQL auf einer eigenen Instanz, eigenes Benutzerkonzept, verschlüsselte Verbindung, von außen nicht erreichbar
  • Sicherung mehrfach am Tag, zusätzlich zur täglichen Sicherung des Gesamtsystems
  • Versionsplanung jede Hauptversion wird fünf Jahre gepflegt, der Wechsel wird deshalb geplant statt improvisiert
Kiste mit wirrem Kabelknäuel links, Pfeil, aufgeräumter Serverschrank rechts
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Eine bestehende Instanz übernehmen

Häufigster Einstieg. Etwas läuft bereits, nur kümmert sich niemand darum. Am Anfang steht deshalb keine Migration, sondern eine ehrliche Bestandsaufnahme.

  • Geprüft wird Versionsstände, Konfiguration, Zustand der Sicherungen, offene Lücken, vorhandene Zugänge
  • Empfehlung übernehmen und aufräumen oder sauber neu aufbauen und umziehen. Beides kommt vor, und das Aufräumen ist nicht immer das Günstigere
  • Ergebnis in jedem Fall eine dokumentierte Umgebung mit bekannten Versionsständen und einem Sicherungskonzept, das geprüft wurde
Zwei gleich aufgebaute Umgebungen nebeneinander, die rechte kleiner, mit Pfeil
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Testumgebung vor dem Versionssprung

Sicherheitsupdates werden zeitnah eingespielt, weil eine offene Lücke das größere Risiko ist. Versionssprünge laufen anders, und zwar immer nach demselben Muster.

  • Kopie eine Kopie der Umgebung mit reduzierten Daten, dort wird geprüft, ob Anmeldung, Import, Export und Auswertung weiterhin funktionieren
  • Ablauf Ankündigung, Test, Sicherung unmittelbar vorher, Update im vereinbarten Fenster außerhalb der Kernarbeitszeit
  • Rückfallpunkt der vorherige Stand bleibt erhalten, bis der Betrieb den neuen bestätigt hat
Serverschrank mit zwei Pfeilen zu getrennten Speicherzielen und einem Rückpfeil mit Häkchen
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Sicherung, und der Test, der sie erst zu einer macht

Das ist der Punkt, an dem sich betreute von unbetreuten Umgebungen unterscheiden. Eine Sicherung ohne Rückspieltest ist eine unbelegte Behauptung.

  • Verfahren verschlüsselte Sicherungen mit restic oder BorgBackup, täglich, Datenbanken zusätzlich mehrfach am Tag
  • Zweites Ziel eine zusätzliche Kopie an einen getrennten Standort oder zu einem zweiten Anbieter, damit ein Vorfall nicht beide Kopien trifft
  • Aufbewahrung typisch 14 Tages-, 8 Wochen- und 6 bis 12 Monatssicherungen, im Projekt festgelegt
  • Rückspieltest eingeplant, typisch quartalsweise, mit dokumentiertem Wiederanlauf. Der IT-Grundschutz des BSI verlangt genau das im Baustein zum Datensicherungskonzept
Schlüssel und Dokumentenstapel mit einem Pfeil nach rechts aus dem Bild
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Übergabe und Ausstieg, von Anfang an vorgesehen

Wer einen Einzelunternehmer mit dem Betrieb seiner Server beauftragt, fragt sich als Erstes, wie er da wieder herauskommt. Die Antwort gehört an den Anfang und nicht ins Kleingedruckte.

  • Sie erhalten Datenbestände, Datenbankabzüge, Konfiguration und Dokumentation in gängigen Formaten statt in proprietären Containern
  • Zugänge liegen dokumentiert in Ihrem Passwortspeicher, nicht nur bei mir, und jeder Zugang lässt sich jederzeit entziehen
  • Keine Eigenbauten es kommen ausschließlich verbreitete Standardkomponenten zum Einsatz, damit eine andere qualifizierte Person übernehmen kann
  • Auf Wunsch übergebe ich direkt an den nachfolgenden Dienstleister, einschließlich Systemdokumentation und Wiederanlaufplan

Worauf die Umgebung aufgebaut ist

Standort

Server in Deutschland

Dedizierter Server oder virtuelle Maschine in einem etablierten Rechenzentrum in Deutschland, auf Wunsch an einem anderen Standort in der EU. Der Standort steht im Vertrag.

Trennung

Linux und Container

Debian stable oder Ubuntu LTS als Basis, weil beide eine lange Pflegezusage haben. Jede Anwendung läuft in einem eigenen Container mit eigener Datenbank und eigenen Zugangsdaten.

Zugang

TLS und WireGuard

Vor den Anwendungen steht ein Reverse Proxy, der jede Verbindung über TLS führt und Zertifikate automatisch erneuert. Administration ausschließlich über WireGuard, nichts offen im Internet.

Aufsicht

Überwachung und Protokolle

Erreichbarkeit, Zertifikatslaufzeit, Speicherplatz, Last und Sicherungen werden überwacht, mit Benachrichtigung bei Schwellwerten. Anmeldungen und administrative Eingriffe werden protokolliert.

Keine Verfügbarkeit in Prozent, und wofür das nicht reicht

Auf dieser Seite steht keine Verfügbarkeit in Prozent, keine SLA-Stufe und keine zugesicherte Reaktionszeit. Solche Zahlen wären für ein Einzelunternehmen nicht belastbar. Was stattdessen getan wird, damit ein Ausfall unwahrscheinlich bleibt und kurz ausfällt: Betrieb in einem etablierten Rechenzentrum, das seine eigene Verfügbarkeitszusage in den Vertragsbedingungen führt, Trennung der Dienste, automatischer Neustart abgestürzter Dienste, Überwachung mit Benachrichtigung und geprüfte Sicherungen mit geübtem Wiederanlauf. Die Zusage des Rechenzentrums gibt dessen Betreiber, nicht NeuFokus.

NeuFokus ist ein Einzelunternehmen: ein fester Ansprechpartner vom ersten Gespräch bis in den Betrieb, aber keine Rufbereitschaft rund um die Uhr. Betreuung, Fernwartung und Störungsbearbeitung finden montags bis samstags von 8:00 bis 18:00 Uhr statt. Außerhalb dieser Zeiten laufen Überwachung und automatische Neustarts weiter, ein Eingriff von Hand erfolgt wieder innerhalb der Betreuungszeit.

Daraus folgt eine klare Grenze. Geeignet ist dieser Betrieb für Anwendungen, bei denen eine Unterbrechung über Nacht oder über einen Sonntag ärgerlich, aber verkraftbar ist: Dateiablage, Wissensdatenbank, interne Automatisierung, Auswertungen, Dashboards, Testumgebungen und Fachdatenbanken im Tagesgeschäft. Nicht geeignet ist er, wenn ein Ausfall sofort Schaden verursacht oder Menschen gefährdet, also bei Produktionssteuerung, durchgehendem Schichtbetrieb, Notrufweiterleitung, Alarmierung mit Sicherheitsfunktion und medizinischen Anwendungen. Fällt Ihre Anwendung darunter, sage ich das im Erstgespräch und empfehle einen Betreiber mit durchgehender Bereitschaft. Für Konzept, Migration und Dokumentation bleibt eine Zusammenarbeit trotzdem möglich.

Datenschutz, Zertifikate und der Strom im Technikraum

Für personenbezogene Daten schließen Sie mit NeuFokus einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO, mit Weisungsbindung, technischen und organisatorischen Maßnahmen, der Regelung zu Unterauftragnehmern und der Löschung oder Rückgabe nach Vertragsende. Unterauftragnehmer ist der namentlich benannte Rechenzentrumsbetreiber. Dessen Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 gehört ihm und nicht NeuFokus. Der Aufbau orientiert sich am IT-Grundschutz des BSI, zertifiziert ist er nicht, und das wird auch nicht behauptet.

Steht Hardware bei Ihnen im Haus, etwa ein NAS als zweites Sicherungsziel, gilt die übliche Trennlinie: Netzanschluss, Steckdosenkreis, Absicherung, der Anschluss einer unterbrechungsfreien Stromversorgung und jede Arbeit am 230-V-Netz sind Sache einer Elektrofachkraft. NeuFokus übernimmt Netzwerk, Aufbau, Software, Sicherung, Fernzugang und Dokumentation.

ABLAUF

Von der Bestandsaufnahme in den laufenden Betrieb

Vier Schritte. Die Altumgebung läuft parallel weiter, bis die neue abgenommen ist.

01 Analyse

Aufgenommen wird, was vorhanden ist und was laufen soll: Anwendungen, Datenmengen, Nutzerzahl, Zugänge, rechtliche Anforderungen. Sie erhalten eine schriftliche Einschätzung mit Empfehlung zu Serverklasse, Standort und Sicherungskonzept. Erstgespräch und erste Analyse sind kostenlos und unverbindlich.

01.

02 Betriebskonzept

Welche Anwendung läuft auf welcher Instanz, wie werden die Dienste getrennt, wie wird gesichert und wiederhergestellt. Dazu die Abgrenzung, was NeuFokus übernimmt und was in Ihrem Haus bleibt.

02.

03 Aufbau und Migration

Die Umgebung wird aufgebaut, gehärtet, mit Überwachung und Sicherung versehen und mit Ihren Daten befüllt. Die Altumgebung läuft parallel weiter, bis die neue abgenommen ist, und vor dem Umschalten wird ein Rückfallpunkt gesetzt.

03.

04 Inbetriebnahme und Betreuung

Start zu einem abgestimmten Termin außerhalb der Hauptarbeitszeit, danach Einweisung für Ihre internen Ansprechpartner. Dokumentation und Zugänge gehen in Ihre Hand, nicht nur in meine. Danach laufen Updates, Überwachung, Sicherungen und Rückspieltests.

04.